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Wien und der Tod

Wien und der Tod
„Der Tod muss ein Wiener gewesen sein“, heißt es in einem Lied von Georg Kreisler. Es stimmt zwar nicht, dass die Wiener das Sterben erfunden haben, wie oft behauptet wird, aber die Wiener haben das Sterben zu einem großen Ereignis, zur „schönen Leich“, gemacht. Das besondere Verhältnis der Wiener zum Tod zeigt sich bis heute in den diversen Begräbnisstätten der Stadt. Und wo sonst außer in Wien könnte es ein Bestattungsmuseum geben?


  • Der Wiener Zentralfriedhof

    Der Wiener Zentralfriedhof ist heute zu einer viel besuchten Sehenswürdigkeit Wiens geworden. Dabei war er am Anfang bei den Wienern äußerst unbeliebt, lag er doch weit außerhalb der Stadt in einer öden Gegend. Die Stadt Wien begann daher, den Wienern diesen Friedhof „schmackhaft“ zu machen, indem sie berühmte Persönlichkeiten auf Kosten der Stadt in Ehrengräbern beisetzen ließ – und tatsächlich funktionierte diese Lockmethode. Heute ist der Wiener Zentralfriedhof der zweitgrößte Friedhof Europas, rund drei Millionen Menschen sind hier bestattet. Wir beginnen diesen Rundgang beim Tor 1, wo ich Ihnen zu Beginn die Geschichte des Friedhofs erzählen werde. Wir gehen direkt in den jüdischen Teil des Friedhofs. Hier ruhen unter anderem Arthur Schnitzler und Friedrich Torberg. Weitere Gräber sowie die Informationen zu den jüdischen Begräbnisriten folgen, bevor wir weitere Ehrengräber des Zentralfriedhofs besuchen werden. Viele Künstler, Politiker, Komponisten, Sportler und zahlreiche andere Prominente sind hier beerdigt: die Schauspieler Hans Moser, Paul Hörbiger und Curd Jürgens, die Schriftsteller Franz Werfel, Karl Kraus und Ludwig Anzengruber, die Komponisten Ludwig van Beethoven, Johann Strauß (Vater und Sohn) und Johannes Brahms sind nur einige von ihnen. Und natürlich werden auch heute noch Ehrengräber vergeben, so wurde auch Falco in einem Ehrengrab der Stadt Wien bestattet.

    Zum Abschluss besichtigen wir natürlich noch die Friedhofskirche zum Heiligen Karl Borromäus, einer der bedeutendsten Kirchenbauten des Jugendstils, die vor wenigen Jahren komplett saniert wurde.

    Dauer: ca. 1 ½-2 Stunden. Eintrittsgebühren: zurzeit keine.


  • Begräbnisstätten der Habsburger

    Wir beginnen diese Führung in der Augustinerkirche in der Hofburg. Hier machen wir nicht nur eine kurze Kirchenführung in der Hofkirche der Habsburger, hier erzähle ich Ihnen bereits ein bisschen von den Begräbnisriten der Familie. Auf dem Weg zur Kapuzinergruft passieren wir den Josefsplatz, wo sich das Reiterstandbild von Kaiser Josef II. befindet. Hier habe ich die Gelegenheit, ihnen über die sonderbaren Reformen zu berichten, die dieser Kaiser für Beerdigungen einführte. Wir machen noch einen kurzen Halt bei der Michaelerkirche, dann gehen wir weiter zur Kapuzinergruft. Die Kapuzinergruft wird auch „Kaisergruft“ genannt, weil knapp über 140 Habsburger hier bestattet sind. Wir besichtigen die beeindruckende Gruft mit ihren zahlreichen prunkvollen Zinnsärgen, deren bekanntester der berühmte Doppelsarg von Maria Theresia und ihrem Gemahl Franz Stephan ist. Von hier aus gehen wir noch zum Stephansdom, wo die Führung endet.

    Dauer: ca. 1 ½-2 Stunden, Eintrittsgebühren Kaisergruft: Erwachsene Euro 5,00 / Gruppen Euro 4,00 pro Person.
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